EU-Erweiterung
Die EU der 27 - ein Rückblick auf die Erweiterung
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Die EU der 27 - ein Rückblick auf die Erweiterung
Vor fünf Jahren wurde in acht Staaten Mitteleuropas und auf zwei Mittelmeerinseln gefeiert: Nach jahrelangen Verhandlungen traten Estland, Lettland, Litauen, Polen, Tschechien, die Slowakei, Ungarn, Slowenien, Malta und Zypern der Europäischen Union bei. 2007 folgten Rumänien und Bulgarien als neue Mitglieder. Auf der Warteliste stehen heute Kroatien, Mazedonien und die Türkei. Außerdem sollen alle übrigen Balkanstaaten in die EU aufgenommen werden – irgendwann einmal.
Inzwischen ist die EU der 27 Mitgliedsstaaten Alltag in Brüssel. Die EU-Gremien sind trotz ihrer großen Mitgliederzahl arbeitsfähig geblieben. Wirtschaftlich hat die Erweiterung zu einem Wachstumsschub sowohl in den neuen als auch in den alten Mitgliedsstaaten geführt.
Die Begeisterung ist in Brüssel, in der EU-Zentrale, mittlerweile verflogen, denn die Erweiterung hat auch zu Problemen geführt: Obwohl Bulgarien und Rumänien bereits seit zwei Jahren Mitglieder der EU sind, ist es immer noch nicht gelungen, ihre Verbrechensbekämpfung, die öffentliche Verwaltung und Rechtssysteme an europäische Standards heran zu führen.
Außerdem werden die neuen Mitglieder, die - außer Polen - von der Fläche und Bevölkerungszahl her eher klein sind, zunehmend selbstbewusster. Die ehemals kommunistischen Staaten sind stolz, Sitz und Stimme in der EU zu haben und nutzen dieses Recht auch aus.


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von m
16.02.2010
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