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Legale Immigration

Jose Ignacio Salafranca: Der Südamerika-Experte der EU

Migration

10.11.2008

von Julio Chaves

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José Ignacio Salafranca, Mitglied des Europäischen Parlaments und Fraktionskoordinator (EVP-ED) im Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten ist wichtiger Gestalter der Beziehungen zwischen der EU und Südamerika. Der studierte Jurist und Familienvater interessierte sich bereits in jungen Jahren für die europäische Integration.

Portrait von José Ignacio Salafranca

José Ignacio Salafranca (Foto: EU-Parlament)

EU-Parlament

Salafranca wurde an der Diplomatenschule von Madrid ausgebildet. Er war unter anderem als juristischer Berater der allgemeinen Verwaltung des Ministeriums für Landwirtschaft, Fischerei und Ernährung tätig. Sein Ziel war es jedoch schon immer, einmal für die Europäische Kommission zu arbeiten.

 

Durch seine fundierten Sachkenntnisse machte er sich schon bald einen Namen. Neben seinen umfassenden Aufgaben innerhalb der Gemeinschaft war Salafranca als Dozent an der Diplomatenschule von Madrid und als Professor an verschiedenen europäischen Universitäten tätig.

 

Politik an oberster Stelle

 

Die Politik stand jedoch im Leben von José Ignacio Salafranca immer an oberster Stelle. Obwohl ihm neben seiner hauptberuflichen Tätigkeit wenig Zeit blieb, war er als Mitglied des nationalen Vorstands der Volkspartei in Madrid sowie als Mitglied des Rats für internationale Beziehungen der Volkspartei tätig.

 

Seiner großen Leidenschaft für Europa und seinem Engagement für die europäische Integration hatte er es zu verdanken, dass er 1994 zum Mitglied des Europäischen Parlaments gewählt wurde.

 

Engagement für Südamerika

 

Eine weitere große Leidenschaft des Europaabgeordneten José Ignacio Salafranca war und ist immer noch Lateinamerika. Im Kabinett unter Abel Matutes arbeitete er intensiv an einer Annäherung an Europa. Er trug maßgeblich zur Unterzeichnung von Vereinbarungen der dritten Generation mit dem Subkontinent bei.

 

Auch im Europäischen Parlament war er für Lateinamerika zuständig, zuerst als Vorsitzender der Delegation für die Beziehungen zu den Ländern Südamerikas und heute in seiner Funktion als Vorsitzender der Delegation in der Parlamentarischen Versammlung Europa-Lateinamerika. Sein Engagement beschränkte sich nicht nur auf die wirtschaftlichen Beziehungen, sondern schloss auch politische Belange ein: Salafranca unterstützt unentwegt den Kampf für die Menschenrechte in Südamerika.

 

Darüber hinaus präsentierte er auch noch zahlreiche Entschließungsanträge zur Lage in Georgien, zur Beziehung zwischen der EU und Russland, zur Lage im Libanon, in Gaza oder Iran, zum Verbot von Splitterbomben und zum weltweiten Moratorium für die Todesstrafe.

 

José Ignacio Salafranca ist verheiratet und Vater von fünf Kindern. In seiner Freizeit beschäftigt er sich bevorzugt mit seiner Familie, geht in die Berge zum Wandern, liest viel und unternimmt gerne Reisen.

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