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UN Klimakonferenz

Kopenhagen 2009

05.11.2009

von Mareike Röwekamp

11 Kommentare

  • Dossier Index

Kopenhagen 2009

  • Zwischen Wollen und Nicht-Wollen
    • EU-Vorbereitungsgipfel auf Kopenhagen
  • CO2-Bewußtsein
  • Kopenhagener Atmosphäre - der Euranet-Blog
    • Vor dem Gipfel in Kopenhagen - der Euranet-Blog
    • 6. Dezember – Der Klimawandel-Zirkus landet in der Stadt
    • 8. Dezember – Auffallen um jeden Preis
    • 10. Dezember - Es geht zur Sache
    • 11. Dezember – Probelauf für Massenproteste
    • 14. Dezember: Hallo Hopenhagen!
    • 16 Dezember – Gipfel im Belagerungszustand
    • 17. Dezember - Kopenhagen auf dem Tiefpunkt
    • 18. Dezember – Der Tag der letzten Chance
  • Wird´s wärmer?
    • Folgen des Klimawandels - in Spanien
    • Folgen des Klimawandels - in den Alpen
    • Folgen des Klimawandels - in Deutschland
    • Folgen des Klimawandels - Der UN-Klimabericht von 2007
  • Nach der Klimakonferenz in Kopenhagen

Kopenhagen – innerhalb der letzten Monate ist die dänische Hauptstadt zu einem Symbol geworden für zähes Ringen um Maßnahmen gegen die globale Erwärmung. Vom 7. bis 18. Dezember hat dort die 15. UN-Klimakonferenz stattgefunden.

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Immer wieder neu rückt der Klimaschutz ins Zentrum des öffentlichen Interesses. Die Beispiele aus den letzten Monaten sind zahlreich: Zuletzt war es zum Beispiel am 3. November, als die globale Erwärmung Gehör in der Weltpolitik fand. Es war eine Rede von Bundeskanzlerin Angela Merkel, die unmittelbar darauf in den Medien als „historisch“ bewertet wurde – und die die Bedeutung des Klimagipfels von Kopenhagen aufs Neue betonte.

„Es gibt keine Zeit zu verlieren“, mahnte Merkel vor dem US-Kongress im Hinblick auf den Klimawandel und forderte die Vereinigten Staaten auf, sich dem Europäischen Kurs anzuschließen. „Es besteht kein Zweifel: Die Welt schaut im Dezember auf uns, auf Europa und Amerika. Und […] ich bin davon überzeugt: Wenn wir in Europa und Amerika zu verbindlichen Verpflichtungen bereit sind, werden wir auch China und Indien davon überzeugen.“ Sie erhielt minutenlange stehende Ovationen – nur einige Konservative verweilten in ihren Sitzen.

Von Kyoto nach Kopenhagen

Der Enthusiasmus für Klimaangelegenheiten in den USA ist insofern erstaunlich, als die Vereinigten Staaten diejenigen waren, die eine Ratifizierung des Kyoto-Protokolls von 1997 ablehnten. In dem Abkommen sich die Mitgliedsstaaten der EU und weitere 37 Industrieländer verpflichtet, ihre Treibhausgas-Emissionen zu verringern – um durchschnittlich fünf Prozent im Vergleich zu 1990. Die USA, nach dem Zentrum für globale Entwicklung im Jahr 1997 der größte Emittent weltweit, lehnten das Protokoll ab. Das soll in Kopenhagen nicht geschehen. Eine umfassende Beteiligung möglichst aller Staaten der Erde ist das erklärte Ziel – inklusive des heutigen Spitze auf der roten Liste der größten Treibhausgas-Verursacher: China.

Im Jahr 2012 läuft das Kyoto-Protokoll aus – und Kopenhagen soll ein verbindliches Folgeabkommen bringen. Bedeutende Weltpolitiker scheinen motiviert zu sein: US-Präsident Barack Obama teilte im September mit, dass „keine Nation, egal ob klein oder groß, arm oder reich“ vor den Folgen des Klimawandels flüchten könne. „Die Antwort unsere Generation auf diese Verantwortung hat geschichtliche Dimensionen. Für den Fall, dass wir ihr nicht begegnen, riskieren wir, zukünftigen Generationen eine unumkehrbare Katastrophe zu hinterlassen. Und EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso verkündete: „Wir werden den US-Präsidenten treffen und sagen: `Lass uns Kopenhagen zum Erfolg führen!´“ Nichtsdestotrotz sind viele Probleme noch ungelöst.

Die Frage der Verantwortung

Es wird ein Kampf ums Geld: Ärmere Länder, angeführt von China, fordern eine CO2-Reduktion der Industrieländer. Sie seien schließlich für die derzeitigen Folgen hauptverantwortlich. Reichere Staaten, angeführt von den USA, berufen sich auf die Tatsache, dass bevölkerungsreiche Staaten wie China und Indien weiter wachsen und die Hauptverantwortlichen für die Emissionen der Zukunft sein werden.

Die Europäische Union ist in sich in einem ähnlichen Konflikt: Es stellt sich die Frage, wer das 15-Milliarden-Euro-Paket bezahlen soll, das es den sogenannten Entwicklungsländern möglich machen soll, alternative und sauberere Energiequellen zu finden und zu nutzen. Ärmere EU-Länder, wie Polen, fordern eine Art „Vermögensprüfung“ – nach der würden reichere Nationen wie Großbritannien, Frankreich und Deutschland mehr Anteil tragen, weniger wohlhabende Staaten, überwiegend in Zentral- und Osteuropa, zahlten weniger.

Kopenhagen hat also ehrgeizige Ziele. Die dänische Regierung verkündet derweil, sie wolle die COP15-Konferenz mit einer globalen Einigung, an der alle Staaten der Erde beteiligt sind, enden sehen. Ernste Zweifel sind vorhanden.

Kommentare

von mike

16.02.2010

Other

--

hier liegt das Problem eindeutig im Co2 Ausstoss
Fleisch kann der Konsument in Zukunft ja auch essen, wenn er sich auf die Natur besinnt kann er mal dort und da verzichten um der Natur seinen Respekt zu erweisen..

Meine Meinung ist, Staaten die viel produzieren, hohen Energieverbrauch dadurch haben, und es wirklich nicht einsehen warum sie sich am Abbau von Co2 Ausstoss beteiligen sollen,.
die sollten(von den Beteiligten Laendern) mit einem Energiezoll Ursprungsland "belohnt" werden.
Somit wird die dortige Politik(Herstellerursprungsland) ein Umdenken einleiten muessen da ansonsten Wirtschaft und Arbeitsplaetze gefaehrdet sind,
klingt etwas hart, wenn jetzt ein Land wie china oder Indien ploetzlich teuere Produkte verkaufen muss.,
aber diese Einnahmen gehen direkt in den Energietopf mit dem vielleicht auch im Ursprungsland Umweltprojekte finanziert werden muessen...

.....Ein moegliches Beispiel.also.
wie gesagt wir sitzen alle im gleichen Glashaus,. Natuerlich kann man mal bei einem neuen Schwellenland ein Auge etwas laenger zudruecken, da sie sich erst seit ("kurzem" ) an der Umweltverschmutzung beteiligen, aber bei Grossproduzenten muss man dass nicht.

China ist ohnehin einer der grossen Hersteller von Photovoltaik, somit sehe ich fuer dieses Land kein Problem sich selber ein Paar Photovoltaikkraftwerke hinzustellen oder sonst eine Alternative Form

von as

19.01.2010

Other

80% der Klimaerwärmung sollen an der Fleischproduktion liegen?
Wo hast du das gehört, bei Galileo Mystery?

von Alexandra Inger

18.01.2010

Austria

also ich werde nicht auf fleisch fezichten oder überhaup nur in ewegung ziehn, weniger zu konsumieren.!
wenn ihr alle etwas zur rettung unseres planeten etwas beitragen möchtet, könnt ihr ja genau so gut mit dem rad fahrn und nicht mit dem auto.
1. ist das viel gesünder
2.es spart geld
3. das rad stoßt kein co2 aus
4. es verbrennt viele kalorien und macht schöne beine.!
und
5.man braucht fleisch.!
mir selbst tun all die tiere zwar extrem leid.. aber ich denke nicht mal im traum drüba nach, weniger fleisch zu essen. ich kaufe aber nur bio fleisch, da man sich da sicher sein kann, das die tiere ein halbwegs schönes leben hatten.

also.. ich werde ganz bestimmt nich damit aufhören fleisch zu essen.
genau so wenig, wie ich aufhöre mit dem auto zu fahren.
ein paar kilo wniger, würden mir zwar nich schaden.
aber mit dem rad fahren ist eben nicht so praktisch, als mit dem auto zu fahren.

xoxo Alex

von Miso

10.01.2010

Germany

sdsds

@ vivian :
wer bitte soll auf fleisch verzichten ?
Also ich bin nicht dazu bereit .Auch nciht dazu weniger Fleisch zu essen .
Ich esse mindestens zwei mal täglich fleisch ... Klar könnte man auch anstelle fleisch jeden tag ein Liter Jogurt trinken und diverse andere Lebensmittel zu sich nehmen ....
Aber den Beitragg ist meiner Meinung nix wert und wird überall Ablehnung finden

von Obenu

01.01.2010

Germany

Mehr Lebensqulität durch Konsumeinschränkung

Herzlichen Dank an all diejenigen, die sich in Kopenhagen ernsthaft mit dem Thema beschäftigt haben, allen voran die Umweltverbände und die allermeisten Wissenschaftler.

Die Lobby der CO2 schleudernden Global-Players hat die Politik wieder einmal auf die Knie gezwungen.

Die Beträge um die die Politiker feilschen sind, angesichts der Katastrophe, lächerlich.

Die Gewinne, um die die Global-Players kämpfen, sind gigantisch.

Selbst wenn Politik und Wirtschaft in Kopenhagen an einem Strang gezogen hätten kann Klimaschutz letzendlich nur durch das Verhalten von uns Konsumenten wirklich gelingen.

Drei Jahre sind nun vergeudet. Wir müssen jetzt handeln!

Lasst uns ab sofort 10% weniger konsumieren. Wir werden in wenigen Tagen erkennen, dass so zusätzliche Lebensqualität entsteht.

von vivian

01.01.2010

Germany

Jeder möchte etwas beitragen, CO2 Emission zu reduzieren, Jeder ist bereit etwas zu verzichten, zu opfern.... für uns und unsere zuküftigen Generationen. dann ändern unsere Ernährungsgewohnheit, werden Sie VeganerIn, lebt umweltbewusst, und rettet den Planet !

80% von der global erwärmung kann gestoppt werden, wenn wir all die Fleischpriduktion einschliesslich Massentierhhaltung verzichten !!! 80% und das wirkt binnen wochen und brauchen keine grosse Investition, grosse Forschungszeit.

Um einigen Massnahmen zu nennen, versteuere tierische Produkten, kennzeichne CO2-Emission von Fleisch bzw. Lebensmitteln, subventioniert planzliche Nahrung - Fleischersatzprodukten, und Proteinquelle so wie Soya, Getreide, Nüssen als Menschens Nahrung, anstatt Tiernahrung. Diese Massnahmen werden der Fleischkonsum reduzieren, weil sie die negative Effekt von Fleischverzehr offen legen. Es wird die globalerwärmung zu stoppen und unsere eigene Gesundheit zu bewahren. Fleischkonsume verursacht Herzkrankheiten, Krebs, diverse kronische Krankheiten.


Um die Fakten und Zahlen zu überprüfen schauen bitte die besten online platform über Umweltschutz : www.suprememastertv.com.

be veg, go green, save the planet, yes, we can !

von Bernd Vogel

18.12.2009

Other

Nimmt Israel denn überhaupt an der UN-Klimaschutzkonferenz teil? Oder gehört es nicht vielmehr zu den wenigen Staaten, denen die Probleme der übrigen Welt nicht interessieren.
Bernd V.

von Bulk Thomas

18.12.2009

Other

Es kann nur eine Lösung geben für den Frieden und das ist nicht Geld

Es braucht die neuen UNO-Umwelt- und Zivilschutz Grünhelmsoldaten.

Soldaten die ohne Waffen jedoch mit gesundem Menschenverstand der Bevölkerung auf beiden Seiten hilft.

Es braucht ungefähr 100 Millionen von den neuen Soldaten, die dann einfach nur helfen, helfen neue Wasserleitungen zu bauen, neue Sanitäre Anlagen und Abwas-serkläranlagen bauen, Altlasten Entsorgen, und neue Lasten nicht entstehen lassen. Es braucht nur sehr viele helfende Hände, die der Bevölkerung beider Seiten zeigen was Landwirtschaft und Nahrung für den Frieden alles bedeutet.

Israel und Palästina haben zusammen sicher 100 tausend Krieger die nichts anderes gelernt haben, als mit einem Gewehr oder mit einer tödlichen Kriegsmaschinerie sich zu verteidigen und anzugreifen.

Nur meine Forderung, als neuer Weltherrscher und UNO- Generalbefelshaber über die neuen Friedenstruppen, kann die Schaffung neuer Kriegskassen für die Volkswirtschaftlichen Weltkonflikte um Ressourcen noch verhindern. Umverlagerung von Arbeit der Industriellen ist der Schlüssel zu allem.

Die Masse der Menschen und derer neuen Ausbildung zu Grünhelmsoldaten die keinen Krieg möchten ist die einzige Lösung. Millionen neue Arbeitsplätze werden geschaffen und alles was Produziert wird dient nur noch dem Umweltschutz (Altlasten entsorgen, bestehendes Kontrollieren und neues Umweltschmutz verhindern)

Solange, dass 1/10 der Menschheit direkt und indirekt vom Wirtschaftlichen Nutzen der Kriege profitiert, solange wird es nie Frieden geben.

Darum Brüder und Schwestern der Kriegskunst, vereinigt euch und leget das Handwerk nieder und erlernt die Kunst des Umwelt und Zivilsten Schützen und dies mit der Ausbildung zum Grünhelm und den neuen 100 Umweltschutzgesetzen.

Herrgott oder was und wer auch immer, unterstütze uns und bringe die Wende zu gunsten des Friedens.

Das neue UNO-General Gehirn

von Karin Wüest

18.12.2009

Other

Klimakonferenz Kopenhagen

Was soll die Erde noch ertragen,
wenn nicht in diesen Tagen
Taten hervorragen?
Ja nichts wagen,
keine Verantwortung tragen
und nicht mit Vorgaben
die Menschheit plagen!
Leute in Kopenhagen:
ihr habt das Sagen!
In ein paar Jahren,
liegt ihr begraben,
im stillen Graben
und habt nichts mehr zu sagen!

von Karin Wüest

08.12.2009

Other

Zur Klimakonferenz in Kopenhagen:


Was soll die Erde noch ertragen,
wenn nicht in diesen Tagen,
die Welt wird Taten wagen
und alle Fragen,
die die Menschheit plagen
wird begraben?
Ihr habt das Sagen
in Kopenhagen!
So lasst hervorragen
eure Vorgaben!



karin

von Karin Wüest

08.12.2009

Other

Nicht Fragen
sondern Taten
sollen in diesen Tagen
in Kopenhagen
die Welt plagen!


karin

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